AOK City Run & Bike Cottbus 2021 - es geht wieder los!

 

Zur Einstimmung in die Event- und Wettkampfsaison 2021 ein Live-Bericht von unseren Sportsfreunden Jens Look und Thomas Heldt

AOK City RunBike Mix klein

Mit dem AOK City Run & Bike Cottbus startete die erste sportliche Präsenzveranstaltung der AOK Nordost. Ob nun der 12.06.2021 ein historisches Datum wird? In jedem Fall nach über einem Jahr Abstinenz von Präsenzveranstaltungen ein noch ungewohntes aber sehr schönes Gefühl, gemeinsam mit Gleichgesinnten an den Start gehen zu können.

Los ging es mit der Fahrt nach Cottbus. In Berlin angekommen öffnete der Himmel erstmal seine Pforten und liess es regnen. Sofort kreisten schon die Gedanken: "Hast du eine Regenjacke mit, Regenschuhe, etwas gegen die Kühle"? Nichts dergleichen. Wechselnd zwischen Sonne und Regen kam ich in Cottbus an. Mein erster Gang über das Veranstaltungsgelände ging in Richtung Start/Ziel-Bereich. Dort traf ich dann Max Levy, welcher seine Tochter an den Start zum Lauf gebracht und im Ziel wieder empfangen hat. 3. Platz! Macht Stolz. Kenne ich ja aus eigener Erfahrung.
Mein nächster Gang führte mich zum Veranstalter Tobias Schick, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Cottbus. Nach kurzer Begrüßung und Rücksprache zu den organisatorischen Vorbereitungen der Gesamtveranstaltung war dann auch die unvermeidliche Frage nach den Wettervorhersagen. „Natürlich bleibt es trocken!“
Nach Startunterlagenabholung, Übergabe und Absprache mit meinem Teampartner und Läufer Thomas Heldt (Niederlassungsleiter AOK Nordost Cottbus) schwang ich mich aufs Rad, um die Strecke zu inspizieren und mich warm zu fahren.
Die Strecke ging über eine 7,6 km-Runde, die 2x zu absolvieren war. Überraschung dann, als wie aus dem Nichts erneut die Schleusen des Himmels öffneten und ich einmal richtig abgeduscht Schutz unter einem Baum suchte. Sorry nochmal an das junge Pärchen, dessen Zweisamkeit oder auch nur Schutz vor dem Regen ich nicht stören wollte. Hat eh nichts gebracht. Absolut durchnässt ging es zum Auto. Glücklicherweise hatte ich wenigstens noch eine zweite Radhose dabei. Ein Schweißshirt, welches ich zuvor weggelassen hatte, ersetzte erst mal mein vollkommen durchnässtes Fahrrad-Trikot.

Um dann aber "AOK-Flagge" zu zeigen entschloss ich mich kurz vor dem Start das Trikot dann wieder überzuziehen. Angenehm ist was anderes. Gut gekühlt stand ich in der Wechselzone und wartete mit den anderen Bikern auf die Läufer, die als erstes eine 3,3 km Strecke vom Start bis in die Wechselzone zu den Biker zu absolvieren hatten. Nach sichtlich gutem Einsatz kam Thomas und übergab mir den Transponder. Durch den Regen muss die Laufstrecke nach äußerem Anschein der Läufer eher einem Tough Mudder geähnelt haben. Also besser Rad fahren!

Auch wenn die Strecke noch teils sehr feucht war, ließ sie sich gut und vor allem für alle sturzfrei bewältigen. Nach meiner Radstrecke, auf der ich Boden gut machen und sogar 7 oder 8 Plätze im Gesamtfeld aufholen konnte, ging es für Thomas nach Übergabe des Transponders in der Wechselzone Retour zum Start/Ziel. Sicher nicht leicht nach einer Pause von knapp 24 Minuten um erneut die 3,3 km per Pedes zurückzulegen.

AOK City RunBike Siegerehr klein

Am Ende waren wir mit Platz 4 in der Firmenwertung sehr gute Gastgeber! In jedem Fall eine gute Veranstaltung bei der es sich lohnte mitzumachen. Vielen Dank vor allem an meinen Mitstreiter Thomas Heldt!
Der Auftakt nach oder während Corona ist geglückt! Dann bis 2022, mit einem auch zahlenmäßig hoffentlich wieder starken Team der AOK Nordost.


Eines sei noch angefügt, um etwaigen Diskussionen zuvorzukommen; Ein Testzentrum war natürlich vor Ort.
Besten Dank an die Organisatoren vom Stadtsportbund Cottbus um Tobias Schick und allen Helfern an der Strecke.

 

Jens und Thomas

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Live-Bericht von der Saisonvorbereitung Rad auf Mallorca

hallo Sportsfreunde,

auch in diesem in jeder Hinsicht aussergewöhnlichen 1 Halbjahr gibt es aus der BSG einiges zu berichten.

So möchten wir Euch den folgenden Live-Bericht unseres Radsportfreundes Jens aus dem diesjährigen Trainingslager auf Mallorca nicht vorenthalten und veröffentlichen diesen ungekürt

 

„Das aktuelle nahezu alles bestimmende Thema CORONA, nahm für uns auf Mallorca seinen Anlauf.
Mit der Anreise am 7. März begann wie geplant das Training. Trainer Ronald Grimm und Stefan Nimke waren wie in den Jahren zuvor bereits mit dem Transporter und dem Equipment aller Teilnehmer angereist. Alle anderen Sportler sodann mit dem Flieger - dieses Jahr erstmals aus Kostengründen - von Hannover nach Palma de Mallorca. Sofort nach dem Zimmerbezug hieß es umziehen und ab aufs Rad zur ersten kleinen Eingewöhnungsrunde. Das erste Mal dabei auch gleich mal die langen bzw. warmen Radsachen der Vortage in der Tasche bzw. im Hotel lassen.
Mit Temperaturen zwiwchen 14°C – 23°C waren gerade richtig für den Klimalehrgang. Nach den Wintermonaten zumeist auf der heimischen Rolle dann auch wie eine Befreiung. Einzig der Wind war dieses Jahr nicht hochprofiltauchlich! So musste ich auch beim ersten gemeinsamen Krafttraining am Randa vor der Abfahrt das Vorderrad tauschen um unfallfrei heimzukommen. Danke an unsere vom Partner SSC die mir hier aushelfen konnten. Der Wind blieb auch die folgenden Tage so. Aber dieser formt je bekanntlich den Charakter. Also gab es Charaktertraining gratis dazu.

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Mit der Einstellung, dass es wohl immer nur bergab und mit Rückenwind zum Kilometerspulen ging kamen doch bei täglich ca. 6h im Sattel insgesamt knapp 1000 km in den ersten sieben Tagen zusammen. Die Nachrichten zeigten diese Tage schon dass sich etwas größeres zusammbrauen könnte. Ab Tag 8 hieß es plötzlich vor dem Radkeller - LOCKDOWN -  Alle ab aufs Zimmer! Also wurde recherchiert was noch geht. Laufschuhe an und ab an den Strand um auf Schusters Rappen Kilometer zu sammeln. Zwar nicht unbedingt das, weshalb wir nach Mallorca geflogen sind aber sich bei Sonne am Stran zu schinden hat auch mal was. Ab Montag war aber auch das nicht mehr möglich. Das Hotel durfte nur noch für den Besuch beim Arzt, der Apotheke oder zum Einkaufen verlassen werden. Selbst der Außenaufenthalt am Pool und die Nutzung der Fitnessräume waren untersagt. Also wieder was Neues suchen. Treppenlauf im Hotel, für Ehrgeizige mit Wasserkanistern in den Händen sowie Stabitraining auf den Balkonen waren die folgenden Tage angesagt. Natürlich brodelte die Gerüchteküche. Die Fährverbindung wird eingestellt, der Flughafen wohl geschlossen, … .
Die ersten Gäste und ganze Teams organisierten ihre vorzeitige Rückreise. Von der sonst aktiven Reiseleitungen von TUI, ITS und wie sie alle heißen ward ab da keiner mehr gesehen. Telefonisch war lediglich noch zu erfahren dass die Namen der verbleibenden Gäste aufgenommen und an die Zentrale weitergegeben würden. Der BDR reiste Hals über Kopf mit seinen Athleten ab. Auch die Kaderathleten des SSC wurden nun vorzeitig zurückgeholt.

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Einem romantischen Urlaub an einsamen Stränden stand nun (fast) nichts mehr im Weg. Palma glich einer Geisterstadt. Versuche sich im Freien sportlich zu betätigen wurden in kürzester Zeit durch die Polizei unterbunden und geahndet. Ab Dienstag war selbst der Aufenthalt in der Hotellobby untersagt, die Versorgung lief, unter strikter Einhaltung der Abstandregelung, etagenweise und nach einem Zeitplan ab. Also ging das Training, weswegen wir eigentlich nur gekommen waren, auf dem Balkon weiter. Am Mittwoch früh kam dann der Anruf von der Rezeption, dass die verbliebenen Gäste am Nachmittag abgeholt, zum Flughafen gefahren und dann nach Deutschland ausgeflogen würden. Zielflughafen Berlin Tegel. Passte grundsätzlich! Hat dann aber leider für 43 Urlauber und uns vier aus der Trainingsgruppe Verbliebenen nur für eine „Flughafenbesichtigung mit militärischer Eskorte“ gereicht. Diesee war wohl zur Unterstützung der Polizei und Abriegelung angefordert worden. Nachdem unsallerdings vor Ort mitgeteilt wurde, dass an diesem Tag ein Rückflug nicht mehr möglich sei und wir daher erneut in ein Hotel gebracht würden, bekamen wir am Schalter bei Eurowings auf Nachfrage noch ein Rückflugangebot für 1265 € - JE Ticket! Die Mwst. war aber schon mit dabei! Weiteren Kommentar erspar ich mir an dieser Stelle. Danke aber an die Mitarbeiter von DER Tour vor Ort, die von ihrer Führung sichtlich allein gelassen, dennoch alles menschenmögliche für uns versuchten.
Also Rückfahrt, neues Hotel (sehr schön und mit sehr engagiertem und freundlichen Personal) und warten auf den nächsten Tag.
Nach einem weiteren Tag bei schönem Wetter auf dem Balkon ging es am späten Nachmittag im 2. Anlauf dann wieder zum inzwischen vollends verwaisten Flughafen von Palma und zum Abflug via Köln/Bonn.
Mit besonderen Humor waren auch die ITS Mitarbeiter gesegnet, die auf meine telefonische Anfrage nach der Weiterreise bzw. Kostenübernahme uns empfahlen doch auf eine Maschine nach Berlin umzubuchen. Danke ITS, genau mein Humor nach 5 Tagen in Hotel-Quarantäne und dem letzten offiziellen Flug nach Deutschland von Palma vor Schließung des Flughafens. Am Ende hieß es dann noch einmal vom Flughafen Köln/Bonn nach Berlin und nach Umstieg vom Leihwagen ins eigene Auto und die letzten 150 km nach Hause.„

 

Ihr seht: in jeder Hinsicht ein aussergewöhnlicher Trip. Und dennoch sind der Sport und vor allem der Spaß nicht zu kurz gekommen.

 

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Radtraining 2020 auf Mallorca oder in Bulgarien?

Hallo Radfreunde,
liebe BSG-ler,

wer hat noch Platz in seinem 2020-er Radkalender und möchte nicht alleine los? Dann haben wir zwei schöne Angebote mit AOK- und BSG-Kollegen gemeinsam schöne Ausfahrten oder Trainingseinheiten zu absolvieren. Hier sind 2 echte Highlights für Euch. Ihr könnt noch festlegen wo, in welcher Jahreszeit und wie lange ihr unterwegs sein wollt. 
Es geht traditionell wieder nach Mallorca; alternativ könnt ihr auch mit Radsportlegende Olaf Ludwig Bulgarien (mit Ausflügen nach Griechenland) mit dem Rad erkunden.

Hier ein paar Einzelheiten zu den Reisen:

Mallorca
Der eine oder andere kennt vielleicht bereits den Aufruf aus dem September. Ich habe ihn hier noch mal ungekürzt eingefügt.

„Malle ist nur einmal im Jahr“ Zumindest die Saisonvorbereitung 2020
 
Die Kooperation von AOK und dem Schweriner Sportclub hat sich seit vielen Jahren bewährt. Gemeinsam mit Aktiven und Trainern reisen Mitglieder unserer BSG zur Saisonvorbereitung nach Mallorca. Seitens des SSC wird die komplette Planung und Abwicklung der Reise und des Fahrradtransportes übernommen. D.h. der Radtransport erfolgt per Auto, welches uns auch bei den Trainingsfahrten unterstützt. Vor Ort wird zumeist in 2 – 3 Gruppen gefahren. Kein Muss!
Abfahrt ist in der Regel gegen 10 Uhr am Hotel. Am Nachmittag wird zusätzlich ein Stabilisationstraining angeboten.
Grundsätzlich findet das Radcamp über 2 Wochen statt, ist aber auch für eine Woche buchbar. Die Kosten für 1 Woche im Doppelzimmer belaufen sich auf ca. 450 € + 60 € Radtransport; 2 Wochen kosten ca. 700 € + 60 € Radtransport. Vor Ort muss im Hotel noch die „Kurtaxe“ von aktuell 2 €/Tag entrichtet werden.
Der Fahrradtransport erfolgt per Transporter ab Schwerin einen Tag vor Abflug und mit einem Tag nach Rückflug wieder in Schwerin.
Die aktuelle Zeitplanung ist für den Zeitraum 07.03. bis 21.03.2020 vorgesehen. Mit Stefan Nimke haben wir 2020 auch wieder unseren eigenen Olympiasieger dabei, der mit uns die 2 Wochen Vorbereitung absolviert.
Wer sich einen kleinen Einblick verschaffen möchte kann sich auf unserer Hompage https://www.bsg-aoknordost.de/index.php/abt-mv/info-7/385-liveblog-und-gruesse-aus-dem-trainingslager-auf-mallorca informieren.

 

Bulgarien

Auch auf dieser Reise ist (fast) alles von Olaf Ludwig und seinem Team vorab für Euch organisiert. Von den Touren über Service und Komfort (5-Sterne Hotel) bis zum Begleitfahrzeug einschl. Versorgung für die Ausfahrten. Leihräder (Stevens) gibt’s ebenfalls vor Ort. Empfehlung: eigene Pedale und ggf. Sattel mitnehmen.
Termine:
1.- 08. Mai
8.- 15. Mai
4.- 11. September
11 - 18. September

In der Zeit stehen 6 Touren auf dem Programm.
Tour nach Griechenland             ca.75 km
Tour Kloster Rila                       ca. 104km
Tour nach Nord-Mazedonien      ca. 111km
Bergtour vom Hotel                  ca. 15km 
Tour um das Pirin-Gebirge         ca. 120km
Tour zum Kloster Rohzen           ca. 75km

Die Geschwindigkeiten sind den Teilnehmern angepasst so dass jeder mitkommt. Neben den Touren stehen Wellness und Geselligkeit einschl. Weinverkostung auf dem Programm. Der Reisepreis im DZ beträgt 1.295 € pro Person, Einzelzimmerzuschlag 105 €. Rennradverleih und gern auch Radkluft werden zusätzlich gegen Aufpreis angeboten.
Haben wir Euch neugierig gemacht? Weitere Infos findet ihr auf der Seite des Veranstalters Contruct Agentur oder auch direkt unter http://www.bulgariancyclingtour.de/

Wendet Euch bei Interesse wie immer am besten telefonisch an Jens Look (0800 265080 43429) oder per mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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