MSR 2021 - Wieder unterwegs auf der besten Radfahrt deines Lebens

 

Was für eine Tour; ganz anders als in den Vorjahren und doch besonders. So ging es zum Beispiel zu auf der allein den Frauen vorbehaltenen Runde:

"Auch in diesem Jahr waren wir Wiederholungstäterinnen und starteten um 09.00 Uhr auf die 90 km lange Frauenrunde. Anders als sonst fand das Event diesmal im herbstlichen Gewand statt und zeigte sich leider auch von seiner typischen Seite mit Regen, spürbarem Wind und grauem Schleier. Jedoch tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch und wir haben diesen Witterungen getrotzt. Die Verpflegungen und Versorgungen (Physio, Pannenhilfe) an den einzelnen Depots war wieder super organisiert. Das Depot in Feldberg ist immer wieder ein Highlight.

 

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Der Empfang bei guter DJ-Musik passt einfach und hob nochmal die Stimmung. Man trifft alte und neue Bekannte und lässt sich dabei schon am gefühlt frühen Morgen nach ersten anstrengendem Teilstück die Bratwurst schmecken. Durch die musikalische Begleitung während der Fahrt mit der eigens mitgeführten Musikbox verging die Zeit wie im Fluge. Dem kleinen Pannenmalheur konnte durch unseren persönlichen Guide (Ehemann einer Mitradlerin mit Auto) schnell Abhilfe geleistet werden. Nichts desto trotz waren wir froh mit unserem Team Frauen nach 5:33 h (mit Pausen) glücklich im Ziel angekommen zu sein. So ein gemeinsames sportliches Event schweisst ein Team noch einmal fester zusammen. Wir haben uns auch wieder sehr gefreut dass unsere Vorstandsvorsitzende Daniela Teichert es sich erneut nicht nehmen ließ und uns auch dieses Jahr wieder selbst auf dieser schönen Strecke auf dem Rad zur Seite stand. Es war wieder ein schönes Erlebnis und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr bei dann hoffentlich wärmeren Temperaturen."

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Auch alle die die 300 km Strecke unter die schmalen Reifen nahmen mussten den nicht optimalen Wetterbedingungen trotzen. So gings zum Start bereits vor Sonnenaufgang um 05:45 Uhr auf die zu diesem Zeitpunkt bereits gut gewässerte Strecke. Wie die Teilnehmer berichteten wirkte sich das im Vergleich zu den Vorjahren deutlich kleinere Fahrerlager aus. Verlor man den Anschluß an eine Gruppe war es gar nicht so leicht von einer der nächsten aufrückenden Gruppen "aufgenommen" zu werden. Umso dankbarer waren manche Starter, dass sich viele BSG-Mitglieder wieder als Guides mit Geschwindigkeiten von durchchnittlich 26, 28 oder sogar 30 km/h in den Dienst des Events stellten und Fahrern immer wieder ihr Hinterrad anboten. Ein Service, bei welchem unsere Mannschaft in den stylischen AOK-Trikots mehr als sichtbar war.

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Aber der Pannenteufel schlug auch hier kräftig zu. Ganze 5 mal mussten die 28-er Guides ihre Tour für einige Minuten unterbrechen um defekte Schläuche zu wechseln. Bei den 26-er Guides immerhin auch 2 mal. Zusätzlich stürzte eine unserer Powerfrauen noch auf der Strecke, konnte die Tour aber dennoch fortsetzen. Respekt an alle für Euren Durchhaltewillen. Immerhin war es in diesem Herbst für fast alle mehr als ein Rennen von Sonnenauf- bis untergang.

Unser AOK-Partner und Schirmherr der MSR Maximilian Levy, Weltmeister und mehrfacher Olympiamedaillengewinner auf der Bahn, absolvierte die Strecke in einer Zeit von knapp über 10 Studen; ebenfalls auf dem Rad und an seiner Seite übrigens seine Frau Madeleine.

Anekdote am Rande: Der bereits mit den ersten Startern am frühen Vorabend gestartete Stralsunder Hendrik Wecker kam am kommenden Morgen bereits gegen 07:00 Uhr ins Ziel, stärkte sich etwas um dann dieselbe Strecke ein zweites mal unter die Reifen zu nehmen und somit letztlich insgesamt 600 km gefahren zu sein. Sowas hat auf dieser Tour wohl auch noch niemand erlebt.

Allen Finishern auf allen Strecken unseren Respekt für diese Leistung. Wir sehen uns hoffentlich wieder zahlreich am 27.-28.05.2022 in Neubrandenburg - zur geilsten Radfahrt Eures Lebens!

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Mecklenburger Seen Runde 2021 - Die Vorbereitungen laufen

Nach der langen Corona-Zwangs-Pause in nahezu allen sportlichen Disziplinen und dem damit verbundenen Ausfall vieler Sport-Events läuft es 2021, wenn auch hier und dort noch stockend, wieder an. Erinnerungen an schöne Touren der Vorjahre und schöne Momente sind sofort wieder da.

2019 MSR Frauenteam

Mit der Verschiebung auf den 17.-18.September 2021 findet nun auch die 7. Auflage der Mecklenburger Seen Runde mit der 300 km Runde aller sportlich ambitionierter Starter und der 90 km Runde allein für die Frauen quer durch die mecklenburgische Seen-Platte statt.
Die AOK als Partner und wir als BSG-ler der AOK Nordost stehen nicht nur mit einigen Startern sondern auch wieder als Guides in einem Extra-Block mit Startzeit um 5:45 Uhr am Start. In 3 Gruppen mit 26, 28 und 30 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über die Tour werden unsere Sportsfreunde die 300 km Runde angehen und hierbei Fahrer unterstützen, welche diese Runde zum ersten Mal unter die schmalen Reifen nehmen oder sich auf so einer herausfordernden Distanz einfach etwas mehr Support wünschen. Neben unseren AOK-Botschaftern, dem Olympiasieger und 6-fachen Weltmeister Stefan Nimke und dem Olympia-Medaillengewinner und 4-fachen Weltmeister auf der Bahn Maximilian Levy, steht 2021 ein weiterer „Altmeister“ im AOK-Block im Dienst der Tour: Der 2-fache Weltmeister auf dem Tandem Werner Otto aus Berlin. Bei einem gemeinsamen Trainingsaufenthalt mit unserem Sportsfreund und Kollegen Jens Look in den Dolomiten war Werners Interesse geweckt und seine Anmeldung für uns anschließend schnell eingeholt.

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(v.l.: Werner Otto, Maxi Rathmann, Jo Look, Stefan Nimke - Sixdays Berlin)

Wir freuen uns mit diesen 3 Athleten 2021 im Talk auf und neben der Strecke wieder Einiges aus ihrem sportlichen Leben oder auch Tipps und Tricks erfahren zu können. Maximilian Levy, welcher 2019 einen Iron-Man erfolgreich absolvierte und erst vor wenigen Wochen von den Olympischen Spielen aus Tokio zurückgekehrt ist, wird gemeinsam mit seiner Frau Madeleine, selbst ehemalige aktive Radsportlerin, am Start stehen. Mit Stefan Nimke ist zudem ein echter Mecklenburger Olympiasieger wieder dabei, der bisher alle 6 MSR-Runden erfolgreich absolviert hat. Auch er als BSG-AOK-Ehrenmitglied musste nicht lange überredet werden die 7. Austragung in Neubrandenburg mit anzuführen.
Für Werner Otto ist es die 1. Schleife mit Start und Ziel in Neubrandenburg. Dass Werner immer noch top in Form ist, ist kein Geheimnis. Auch wenn er heute keine Rennen mehr fährt, fällt es einem schwer ihm auf gemeinsamen Trainingsrunden selbst im Windschatten zu folgen. Jens sagt dazu: "Meine Motivation hoffentlich nie mit dem Sport aufzuhören" :)

Übrigens standen alle drei auch schon einmal bei der Rügen Challenge im AOK-Trikot am Start und auch Stefan und Werner standen sich im Rahmen der Sixday`s Berlin als Tandem Mixed Team schon am Start gegenüber.

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(Maximilian Levy, Jöran Hill als Guides der MSR 2019)

Zur diesjährigen MSR wird es ganz sicher etwas "gemütlicher", dabei aber auch nicht weniger sportlich, zugehen. So ist die Herausforderung über 300 km jedesmal eine Strecke, die erst einmal von allen nonstop bewältigt werden muss. Die 7 Depots, das Team und die Atmosphäre an der Strecke wird aber hoffentlich wieder dazu beitragen alle Starter am Ende auch als als Finisher zu empfangen. Alle Teilnehmer freuen sich bereits wieder auf die Tour. 

 

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AOK City Run & Bike Cottbus 2021 - es geht wieder los!

 

Zur Einstimmung in die Event- und Wettkampfsaison 2021 ein Live-Bericht von unseren Sportsfreunden Jens Look und Thomas Heldt

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Mit dem AOK City Run & Bike Cottbus startete die erste sportliche Präsenzveranstaltung der AOK Nordost. Ob nun der 12.06.2021 ein historisches Datum wird? In jedem Fall nach über einem Jahr Abstinenz von Präsenzveranstaltungen ein noch ungewohntes aber sehr schönes Gefühl, gemeinsam mit Gleichgesinnten an den Start gehen zu können.

Los ging es mit der Fahrt nach Cottbus. In Berlin angekommen öffnete der Himmel erstmal seine Pforten und liess es regnen. Sofort kreisten schon die Gedanken: "Hast du eine Regenjacke mit, Regenschuhe, etwas gegen die Kühle"? Nichts dergleichen. Wechselnd zwischen Sonne und Regen kam ich in Cottbus an. Mein erster Gang über das Veranstaltungsgelände ging in Richtung Start/Ziel-Bereich. Dort traf ich dann Max Levy, welcher seine Tochter an den Start zum Lauf gebracht und im Ziel wieder empfangen hat. 3. Platz! Macht Stolz. Kenne ich ja aus eigener Erfahrung.
Mein nächster Gang führte mich zum Veranstalter Tobias Schick, Geschäftsführer des Stadtsportbundes Cottbus. Nach kurzer Begrüßung und Rücksprache zu den organisatorischen Vorbereitungen der Gesamtveranstaltung war dann auch die unvermeidliche Frage nach den Wettervorhersagen. „Natürlich bleibt es trocken!“
Nach Startunterlagenabholung, Übergabe und Absprache mit meinem Teampartner und Läufer Thomas Heldt (Niederlassungsleiter AOK Nordost Cottbus) schwang ich mich aufs Rad, um die Strecke zu inspizieren und mich warm zu fahren.
Die Strecke ging über eine 7,6 km-Runde, die 2x zu absolvieren war. Überraschung dann, als wie aus dem Nichts erneut die Schleusen des Himmels öffneten und ich einmal richtig abgeduscht Schutz unter einem Baum suchte. Sorry nochmal an das junge Pärchen, dessen Zweisamkeit oder auch nur Schutz vor dem Regen ich nicht stören wollte. Hat eh nichts gebracht. Absolut durchnässt ging es zum Auto. Glücklicherweise hatte ich wenigstens noch eine zweite Radhose dabei. Ein Schweißshirt, welches ich zuvor weggelassen hatte, ersetzte erst mal mein vollkommen durchnässtes Fahrrad-Trikot.

Um dann aber "AOK-Flagge" zu zeigen entschloss ich mich kurz vor dem Start das Trikot dann wieder überzuziehen. Angenehm ist was anderes. Gut gekühlt stand ich in der Wechselzone und wartete mit den anderen Bikern auf die Läufer, die als erstes eine 3,3 km Strecke vom Start bis in die Wechselzone zu den Biker zu absolvieren hatten. Nach sichtlich gutem Einsatz kam Thomas und übergab mir den Transponder. Durch den Regen muss die Laufstrecke nach äußerem Anschein der Läufer eher einem Tough Mudder geähnelt haben. Also besser Rad fahren!

Auch wenn die Strecke noch teils sehr feucht war, ließ sie sich gut und vor allem für alle sturzfrei bewältigen. Nach meiner Radstrecke, auf der ich Boden gut machen und sogar 7 oder 8 Plätze im Gesamtfeld aufholen konnte, ging es für Thomas nach Übergabe des Transponders in der Wechselzone Retour zum Start/Ziel. Sicher nicht leicht nach einer Pause von knapp 24 Minuten um erneut die 3,3 km per Pedes zurückzulegen.

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Am Ende waren wir mit Platz 4 in der Firmenwertung sehr gute Gastgeber! In jedem Fall eine gute Veranstaltung bei der es sich lohnte mitzumachen. Vielen Dank vor allem an meinen Mitstreiter Thomas Heldt!
Der Auftakt nach oder während Corona ist geglückt! Dann bis 2022, mit einem auch zahlenmäßig hoffentlich wieder starken Team der AOK Nordost.


Eines sei noch angefügt, um etwaigen Diskussionen zuvorzukommen; Ein Testzentrum war natürlich vor Ort.
Besten Dank an die Organisatoren vom Stadtsportbund Cottbus um Tobias Schick und allen Helfern an der Strecke.

 

Jens und Thomas

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